Wenn ich eine Frau in den Kreißsaal aufnehme, frage ich sie, wie es ihr geht. Ich lasse mir beschreiben, wie sich die Wehen für sie anfühlen oder wie sie den Blasensprung empfunden hat. Anschließend erkundige ich mich nach dem Kind. Oft habe ich dann schon das CTG, also den Herztonschreiber des Kindes, angelegt. Bei meiner Frage nach dem Kind geht der Blick der Mutter oft zu diesem Gerät. Als ob sich die Antwort hier finden würde. Und manchmal antwortet die Frau: „Müssten Sie mir das nicht sagen?“. Natürlich verstehe ich diese Reaktion durchaus, sind wir Schwangeren es doch gewohnt, dass wir einen Termin zur Vorsorge, meist bei einer Gynäkologin/einem Gynäkologen haben, wo „geschaut wird, ob es dem Kind gut geht.“ Und auch das CTG dient natürlich irgendwie diesem Zweck.

Und trotzdem betrüben mich diese Reaktionen manchmal. Sie zeigen, wie sehr wir im Außen sind, wie sehr wir uns abhängig von Geräten, Testergebnissen, Fachpersonen und Untersuchungen fühlen und wie wenig wir oft mit den Menschen um uns herum und sogar mit dem heranwachsenden Leben in uns in Verbindung stehen.

Und das meine ich weniger esoterisch als es vielleicht im ersten Moment klingen mag. Als ich zum ersten Mal, vor vielen Jahren, eine Hebamme über dieses Thema sprechen hörte, empfand ich es als verrückt, wie die Mutter beurteilen solle, wie es dem Kind geht. Heute weiß ich, dass wir eigentlich immer die Stimmungen und Launen der Menschen, die uns umgeben aufnehmen und darauf reagieren. Manche Menschen tun dies sicher stärker als andere und bei manchen Menschen täuscht uns der Eindruck vielleicht auch. Aber wir haben ein Gespür dafür, wie es unserem Gegenüber geht. Geht es ihm gut oder geht eine Gefahr von ihm aus, ist er vielleicht selbst in Gefahr oder steht unter Stress? Diese Dinge nehmen wir nicht nur bewusst und vor allem nicht nur visuell wahr. Es ist ein Sinneseindruck, den wir wahrnehmen. Und diesen Eindruck können wir auch von unserem ungeborenen Kind gewinnen. Wir können es zwar nicht sehen, aber durchaus haptisch fühlen und wahrnehmen.

Je öfter wir den Fokus ganz bewusst auf uns selbst und das Baby in unserem Bauch legen, desto besser werden wir es kennenlernen und eine Beurteilung darüber fällen, wie es dem Kind geht. Und nach der Geburt ändert sich daran nicht viel, es wird nur ein bisschen leichter, vielleicht.

 

Impulse wie du dein Baby schon in der Schwangerschaft besser kennenlernen kannst und mit dir selbst in Kontakt bleibst.

Natürlich kannst du alles tun, was dich in deinem Bestreben unterstützt, nah bei dir zu sein und dein Kind kennenzulernen. Meditiere, mache Yoga, fühl dich komplett frei. Vielen Frauen fällt aber genau das schwer, darum schreibe ich dir hierzu ein paar Gedanken auf.

Wenn wir versuchen, Neues in unser Leben integrieren und unseren Fokus darauf zu legen, hilft es oft, dies in eine Routine einzubauen. An eine Tasse Tee zum Beispiel.

Ein Tee, der genau an die besonderen Bedürfnisse der Frau in dieser Zeit angepasst ist, ist der Schwangerschaftstee von Sidroga. Der Bio Schwangerschaftstee hat keine zugesetzten Aromen und ist von Natur aus zuckerfrei.

 

Nimm dir zum Beispiel folgendes Tee-Date-mit-meinem-Kind vor:

  • Jeden Tag nehme ich mir einen Moment Zeit und koche mir eine Tasse Tee, die mir guttut und an meine Bedürfnisse angepasst ist, wie der Sidroga Bio Schwangerschaftstee aus der Apotheke
  • Dann mache ich es mir im Sitzen oder Liegen an meinem Lieblingsort bequem und nutze die Zeit, in der der Tee zieht und abkühlt, um meine Augen zu schließen
  • Dann lege ich eine Hand auf mein Herz und die andere auf meinen Bauch, zu meinem Kind.
  • Ich atme 6 Mal tief und bewusst ein und wieder aus und spüre, wie sich mein Brustkorb hebt.
  • Anschließend spüre ich in meinen Körper. Wie geht es meinen Beinen, meinem Rücken, meinen Armen, meinem Rumpf, meinem Kopf? Wie geht es meinem Bauch?
  • Ich fühle, wie es mir im Moment geht.
  • Und dann nehme ich Kontakt zu meinem Kind auf, meine Hände ruhen auf meinem Bauch oder streicheln ihn.
  • Ich fühle nach, wie es dem Kind geht, ich frage es.
  • Wenn ich so weit bin, öffne ich meine Augen und genieße meinen Tee. Dabei erzähle ich dem Kind von mir und uns und der Welt, die das Kind erwartet.

 

Vielleicht kannst du es dir wie ein Date mit deinem/deiner Partner*in oder besten Freund*in vorstellen. Du bist ganz da, zugewandt und interessiert, wie es der anderen Person geht. Du hörst zu, spürst in die Person hinein und reagierst empathisch. Außerdem öffnest du dich und erzählst, was dir auf dem Herzen liegt oder was dein Leben gerade ausmacht. Solche Begegnungen stärken die Beziehung zueinander und sind ein echter Glücks-Boost im Alltag. Und genau das tust du ab jetzt mit deinem Kind. Du wirst es so nicht nur besser kennenlernen und einschätzen können – und der Hebamme im Kreißsaal genau erzählen können, wie es deinem Kind geht, sondern auch schon eine enge Bindung zu ihm haben, bevor es geboren wird.

 

 

Das Ritual Tee-Date-mit meinem-Kind nach der Geburt

Nach der Geburt verändert sich die Beziehung zu deinem Kind noch einmal – denn nun kannst du es noch auf ganz andere Weise kennenlernen, knuddeln und umsorgen. So schön diese Zeit auch sein wird- sie ist auch sehr intensiv und nicht immer einfach. Nutze hier auch den Vorteil der inzwischen integrierten Routine: Tee-Date-mit-meinem-Kind. Führe es ganz bewusst weiter, nur jetzt mit einem guten Stilltee (wenn du stillst) und einem Baby auf deinem Bauch oder in deinem Arm. Mache daraus eure 10 Minuten am Tag, in denen du ganz bei dir und deinem Kind und der Tasse Tee bist. Ein guter Stilltee schmeckt dabei nicht nur gut, er tut auch gut, dank natürlicher Zutaten wie Kümmel, Anis, Fenchel und Melissenblätter – ohne zugesetzte Aromen und von Natur aus zuckerfrei schmeckt er noch besser. Einen solchen Stilltee in Bioqualität findest du zum Beispiel von Sidroga in der Apotheke.

 

 

 

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