Als ich das Paket von Maria öffne, schimmert mir ein Aufkleber entgegen: „Puppenmachen tut der Seele gut.“ Ähm ja.. denke ich. Denn ich habe da doch meine Zweifel. Nicht so sehr, dass es Menschen gibt, denen das Puppenmachen gut tut sondern mehr daran, dass ich mich hier verrannt habe. Verrannt, als ich beschloss meine erste eigene Puppe zu nähen. Für ein kleines Mädchen, dem mein Herz gehört- denn ich kann mich sehr begeistern, gehe Projekte euphorisch an, male mir die schönsten Ergebnisse aus und nach kurzer Zeit scheitere ich. An meinem Perfektionismus, meiner niedrigen Frustrationstoleranz und meinen dann manchmal doch gar nicht so sehr geschickten Händen.

 

Doch Maria hat Recht- das Puppen machen tut mir gut! Es erfüllt mich mit Freude und ich bin nicht gescheitert. Und das liegt sicher auch an Maria und ihrer Unterstützung. Denn ich teilte ihr meine Sorgen mit, bevor ich das Projekt begann und sie glaubte an mich. Sie schrieb: „Meine Anleitung ist so gestaltet, dass auch Personen, die noch keine Erfahrung haben, gut zu Recht kommen. Wenn du möchtest, nähe ich dir die Puppenteile schon einmal vor, dann ist der Einstieg kein Problem.”

Also rechnete ich: noch knapp zwei Monate bis Weihnachten- in  8 Wochen kann ich es vielleicht schaffen, eine Puppe zu machen. wenige Tage später war meine Puppe fertig. Fix und fertig. Schritt für Schritt habe ich mich durch die Anleitung gearbeitet und es war alles so gut erklärt und das Material so wundervoll vorbereitet, dass es sich gar nicht mehr nach einer Herausforderung anfühlte sondern mehr wie ein gut geebneter Weg, auf den es sich laufen lässt, ohne groß darüber nachzudenken.

Wie ich meine erste Puppe genäht habe

Auf Maria, eine Puppenmacherin aus Berlin und ihr Label Mariengold bin ich gestoßen, als ich eine Anleitung zum Puppenmachen suchte. Sie hat ein e-book geschrieben, in dem  sie Schritt für Schritt erklärt, wie eine Puppe gemacht wird, die mir auf Anhieb sehr gut gefiel und die unfassbar vielen positiven Bewertungen schienen meinen Eindruck zu bestätigen. Doch damit nicht genug: in ihrem Shop bietet sie auch Materialpakete für Puppen an. Darin ist alles enthalten um die eigene Puppe zu machen. E-Book und Material passen natürlich wunderbar zusammen und ich habe mir damit schwierige Entscheidungen (welche wolle soll ich nur zum Stopfen verwenden? Welcher Faden ist der richtige?!) erspartund ich habe alles in der Menge erhalten, die ich brauchte und hatte nicht, wie sonst oft bei solchen Näh- und Bastelprojekten, viel Überschuss, für den ich eigentlich keine Verwendung habe. Das Gefühl, mit den richtigen und liebevoll vorbereiteten Materialien in solch ein Projekt zu starten war für mich so gut!

Zusätzlich hatte ich mich entschieden den Nähservice von Maria in Anspruch zu nehmen- sie nähte mir die einzelnen Teile also schon vor, so dass ich sie stopfen und zusammennähen konnte. Auch diesen Service bietet sie regulär über ihren Shop an und ich kann dies sehr empfehlen.

Nachdem meine Puppe fertig war, traute ich mich daran, ihr die erste Kleidung zu nähen. Auch hier habe ich mich für ein E-book von Maria entschieden und die Puppengarderobe wächst und wächst und meine Puppe hat bereits eine Auswahl an verschiedenen Kleidungsstücken.

 

Und weil ich so beglückt vom Puppenmachen war, bestellte ich ein weiteres Materialpaket und zauberte eine zweite Puppe. Ganz bewusst entschied ich mich, sie anders zu machen als meine erste und so entstand ein zweites Puppenkind mit einem ganz anderen Charakter als die erste.

 

Falls du auch Lust hast eine Puppe zu machen, kann ich dich nur bestärken, es macht so viel Freude und mit Marias Unterstützung gelingt es so wunderbar!

 

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