Die Phasen unseres Buches – die Krisen dazwischen
Es sind spannende Buchwochen für uns. Nachdem wir in den ersten sechs Monaten dieses Jahres phasenweise wie besessen an unserem Buch arbeiteten, folgten Wochen, in denen wenig (in Hinsicht auf das Buch) passierte. Ich war zugegebenermaßen sehr erschöpft von der wirklich intensiven und wundervollen Zeit des Schreibens, so dass ich die eine oder andere Krise rund um das Buch durchlebte. Eine Phase war geprägt von dem Wunsch, dieses Projekt einfach abzuschließen. Eines meiner Ziele, ein Buch über die ersten Wochen nach der Geburt zu schreiben, hatte ich erreicht. (I C H habe ein Buch geschrieben!) Nicht nur das, zusätzlich war ich in dem Besitz von drei handgebundenen Büchern, die ich für meine Kinder und Kindeskinder hüten könnte. Konnte das nicht genug sein? Konnte ich diese Bücher nicht jetzt in eine Schublade stecken, zumachen und gut ist?! Zu dieser Zeit waren große Ängste und Zweifel meine Berater: jeder Schritt weiter mit meinem Buch in Richtung Veröffentlichung oder Ähnliches würde mich verletzlich machen. Ich könnte scheitern und versagen.
Nachdem uns klar wurde, dass wir es in absehbarer Zeit nicht realisieren konnten, das Buch selbst zu veröffentlichen, was wir uns so abenteuerlich vorgestellt hatten, konnte ich mich nicht überwinden, ein Exposé zu schreiben, welches wir an Verlage schicken müssten, um unser Buch vorzustellen. Ich hatte Sorge, dass ich nicht gewappnet sein würde, mit Absagen und negativen Rückmeldungen an dieser Stelle umgehen zu können. Es kam mir absurd vor, mit unserem Buch „hausieren“ zu gehen und mich so sichtbar zu machen. Das Buch ist mehr als nur ein Arbeitsprojekt, es ist ein Herzensprojekt und ich war erschöpft. Sehr erschöpft.

Die Wende – Unglaubliches geschieht
Glücklicherweise habe ich das Buch nicht alleine gemacht. Sondern mit Marcia. Einer Herzensfreundin, wundervollen Künstlerin, größtem Fan. Sie hielt nicht nur diese Krise mit mir aus. Und gemeinsam kamen wir wieder zurück zu dem Punkt, an dem wir standen, als wir beschlossen, dieses Buch zu machen. Der Punkt, an dem wir uns sicher waren, dass dieses Buch gebraucht wird. Von den Frauen dieser Welt. In einem unser allerersten Gespräche zu diesem Buch legten wir unser Ziel fest: Irgendwann soll dieses Buch in allen Buchhandlungen zu finden sein.
Irgendwann fühlte ich mich bereit, den nächsten Schritt zu tun und ein Exposé zu schreiben und es wenigstens zu versuchen – wir beschlossen einen Verlag zu finden. Es fühlte sich wichtig an, euch davon zu erzählen, dass es das Buch wider Erwarten doch noch nicht im Herbst zu kaufen geben wird, wie wir bis dahin gehofft hatten. Also posteten Marcia und ich auf unseren Blogs, dass sich unser Plan geändert hatte. Innerhalb kürzester Zeit, noch bevor unser Exposé überhaupt fertig war, meldeten sich mehrere Verlage mit Interesse an dem Buch bei uns! Wir konnten es nicht fassen und sind seitdem völlig berauscht von den unerwarteten und glücklichen Entwicklungen. Wir sind mit den Verlagen im Gespräch und suchen den richtigen Weg für unser Buch. Noch ist nichts entschieden, aber Vieles scheint möglich!

Wir stellen unser Buch vor
Neben den Treffen und den Telefonaten mit den Verlagen bereiten wir nun intensiv die zwei Veranstaltungen vor, bei denen wir unser Buch vorstellen dürfen. Am 13. und 14. Oktober werden wir auf dem Attachmentparenting Kongress in Hamburg sein. Es ist wirklich die Erfüllung eines Traumes: als ich vor vier Jahren auf dem ersten AP Kongress war, war ich mit meinem ersten Baby (das von meinem Mann in Kongressnähe betreut wurde) Teilnehmerin und beschloss, dass ich irgendwann einmal als Fachfrau Teil des Kongresses sein würde – was sich weit weg anfühlte, aber dennoch… Zwei Jahre später, bei dem zweiten Kongress war ich wieder Teilnehmerin – mit meinem zweiten Baby. Dieses Jahr bin ich mit meinem dritten Baby – dem Buchbaby – dabei. Als Fachfrau und mit einem realisierten Herzensprojekt. Mein Ziel für die kommenden Kongresse ist klar: ich möchte Vorträge halten. Über das Mutterwerden, das Wochenbett und ach, mir würde da so einiges einfallen. Aber: gemach, gemach. Schritt für Schritt.
Dieses Jahr also werden wir unser Buch vorstellen und viele inspirierende und prägende Menschen treffen. Wir freuen uns so sehr darauf!
Auf dem darauf folgenden Wochenende werden wir auf dem Family Circle sein und dort auch kleine Workshops anbieten. Und auch hier spannende Menschen treffen.

Das Exposé soll, will und darf in die Welt hinaus. Darum kannst du es dir hier Expose Mutter werden final herunterladen. Wir freuen uns auf Feedback und all das, was uns erwartet.

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