Als ich letzte Woche meinen Artikel zur Beikost veröffentlicht habe, bestätigte sich noch einmal mein Eindruck: viele Eltern sind in diesem Thema sehr verunsichert. Eure vielen Mails und Kommentare zum Anlass habe ich noch einmal das wichtigste Beikostwissen für euch zusammen gefasst- zum “schnell-noch-mal-nachlesen”…

Außerdem möchte ich euch heute Nuri for Babies vorstellen- ein ganz junges Unternehmen aus Berlin, das Teil einer besseren Ernährung für Babys sein will. Als ich die Gründerinnen kennenlernte überzeugten sie mich sehr schnell mit ihrer Idee: es muss doch noch weitere Möglichkeiten für junge Eltern geben als sich zwischen zwei Optionen- nämlich selbst kochen und Brei aus Gläschen (die Teilweise älter sind als die Kinder, die sie essen sollen)-entscheiden zu müssen. Inzwischen gibt es die tiefgefrorenen Breie endlich zu kaufen. Ich durfte die Gründerinnen auf ihrem Weg dorthin begleiten und habe hautnah mitbekommen, welch Aufwand es ist, beste Zutaten zu finden, sie so verarbeiten zu lassen, dass möglichst viele Nährstoffe und Vitamine erhalten bleiben und das ganze dann auch noch frisch und lecker auf den Familientisch zu zaubern. Doch es ist ihnen gelungen. Und ich bin wirklich dankbar für diese tolle Möglichkeit unseren Kindern gesundes, einfaches Essen auf den Teller- oder in diesem Fall besser Schüssel- zu zaubern.

Hier nun aber zunächst noch einmal das Beikostwissen zusammengefasst:

– Beikost dient deinem Kind dem Kennenlernen von Essen und der Freude daran.

– Deine wichtigste Aufgabe ist es, die Freude deines Kindes am Essen zu teilen und zu schützen, dein Kind noch besser kennen zu lernen und es auf seinem ganz eigenen (Essens-)Weg zu begleiten. Vor allem, indem du ihm ein reichhaltiges, abwechslungsreiches Nahrungsangebot machst, aber auch, indem du seine eigenen Grenzen bewahrst und ihm mit Respekt und Geduld begegnest. (Dazu ist die Voraussetzung, dass du dich von all dem, was dir Stress und Druck macht, verabschiedest und auf dein Kind schaust.) Das ist deine wichtigste Aufgabe!

– Es gibt ein paar wichtige Rahmenpunkte (etwa wie die Beikostreifezeichen oder Lebensmittel, die nicht gegeben werden sollten-du findest sie hier-), doch innerhalb dieses Rahmens bist du frei, die Beikostzeit so zu gestalten, wie es für euch und insbesondere dein Kind richtig ist! Diese wunderbare Zeit sollte nicht durch feste Vorgaben oder Richtlinien und damit Druck und Stress geprägt sein sondern von Freude und Genuss – denn das soll Essen doch im Idealfall sein.

– Beim Essen selbst nimm dich zurück und lass dein Kind machen. Wenn es selbst essen möchte, lass es selbst essen (auch wenn dabei ¾ woanders landen als im Mund), wenn es es genießt gefüttert zu werden, füttere es. Achte dabei darauf, deinem Kind achtsam zu begegnen. Schon die Kleinsten können sehr klar zeigen, ob und was sie wollen und was nicht. Respektiere dies ohne Ausnahme, auch wenn es manchmal eine Herausforderung ist!

– Wenn du dir an irgendeiner Stelle unsicher bist (z.B. welche Nahrungsmittel sich eignen, ob die Gewichtsentwicklung deines Kindes physiologisch ist oder oder), wende dich an Personen, denen du fachlich vertraust oder informiere dich mithilfe eines(!) Ratgebers (einige habe ich dir im Artikel verlinkt). Es ist sehr schlau, sich Unterstützung zu suchen – wer kann schon alles wissen und sich vor allem vor all den Verunsicherungen schützen?

 

Probierboxen zu gewinnen

Jana und Josephine von nuri for babies möchten gerne an zwei von euch je eine Probierbox verlosen. Sie enthalten 6 Breie a 190g und ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen… es lohnt sich! Denn die Breie unterscheiden sich deutlich im Geschmack von Gläschenbrei und sind dabei noch völlig frei von Schnickschnack, bio und in Deutschland hergestellt.

Bitte kommentiert einfach in den Kommentaren, welche Variante (hier könnt ihr nachlesen was sie enthalten) ihr gerne hättet. Teilnehmen könnt ihr bis zum 4.März um 0.00Uhr, der Gewinner wird in den Kommentaren am 5.März bekanntgegeben und hat dann 7 Tage Zeit sich zu melden. Versendet wird nur innerhalb Deutschlands.

 


Dieser Artikel ist in freundlicher (und freundschaftlicher) Zusammenarbeit mit Jana und Josephine von Nuri entstanden. 

 

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