Einen reizarmen Übergang in die Welt schaffen
Es ist eine der größten Aufgaben von uns Eltern in der ersten Zeit nach der Geburt, dafür zu sorgen, dass die Sinne unserer Neugeborenen nicht übermäßig gereizt werden. Wir sollten dem Kind einen möglichst schonenden Übergang von einer sehr reizarmen Umgebung im Mutterleib in eine sehr viel reizvollere Umwelt außerhalb dieses geschützten Raumes ermöglichen.

Die Sinne werden sanft angesprochen
Vor der Geburt sind bereits alle Sinne ausgebildet und fast alle werden schon früh angesprochen. Das Kind hört das Wasser um sich herum, den mütterlichen Herzschlag und das Blut, das durch den Körper gepumpt wird. Und auch die Stimme der Mutter und andere Geräusche dringen abgeschwächt zu ihm. Es schmeckt das süße Fruchtwasser und sieht warmes Licht und warme Farben. Die mütterliche Bauchwand und das Fruchtwasser dienen hier als Puffer oder als Filter. Es spürt das warme Wasser an seinem Körper, mit den Händen kann es die weiche, pulsierende Nabelschnur und die eigene Haut berühren.

Alles, was „zu viel“ wäre, wird ganz natürlich herausgefiltert – es dringen keine zu lauten oder schrillen Töne zu dem Kind, kein zu helles Licht, kein zu aufregendes Farbspiel spielt sich vor den Augen des Kindes ab. Nichts ist hart oder kratzig, an keiner Stelle wird die Haut gereizt.

Eine große Veränderung und Herausforderung
Geboren zu werden ist ein Schock. Plötzlich ist das ganze Erleben ein anderes – neben all den großen Aufgaben, die es zu bewältigen gibt, wie Atmen, Trinken und Verdauen, sind auch all die Reize eine große Herausforderung. Darum tut es den Kindern so gut, wenn wir sie vor den ganz starken Reizen wie extrem lauten Geräuschen, sehr unruhigen oder elektronischen Tönen und zu hellem Licht schützen. Der natürliche Filter der Gebärmutter muss nun von uns aktiv gestaltet werden. Kinder, die ohne diesen „Filter“ sehr starken Reizen ausgesetzt werden, reagieren oft mit Unruhe, Weinen und Schlafschwierigkeiten. Natürlich – wenn es einfach zu laut, zu hell oder auch zu kratzig ist, macht einen das ganz furchtbar nervös.

 

Das Kind hüllen und so vor zu vielen Reizen schützen
Wie die Sinne Hören und Sehen geschützt werden können, liegt irgendwie auf der Hand – aber wie ist es eigentlich mit dem Fühlen? Die Haut ist in den ersten Tagen und Wochen das wichtigste Sinnesorgan. Liebkosungen, Berührungen und Küsse werden hierüber wahrgenommen, Mama und Papa werden ganz deutlich gespürt, lange noch bevor sie deutlich mit den Augen gesehen werden können. Vor der Geburt wird die Haut von der Hülle aus Käseschmiere geschützt, nach der Geburt zieht diese ein und verschwindet. Die Haut eines Neugeborenen ist 3-5x dünner als die eines Erwachsenen. Wer schon einmal die Haut eines Neugeborenen berührt hat weiß – sie ist so zauberweich, dass die eigenen Finger es gar nicht begreifen können. Meine Hände haben nie etwas Weicheres gefühlt als die Haut eines Neugeborenen.

Die Haut als wichtigstes Sinnesorgan 
Die Haut von Neugeborenen sollte deswegen große Aufmerksamkeit genießen. Nach der Geburt ist es wichtig, die Käseschmiere nach Möglichkeit nicht abzuwaschen, sondern durch sanftes Reiben in die Haut einzumassieren. Sie zieht schnell ein und an Stellen, an denen sich Reste sammeln wie etwa in den Hautfalten unter den Armen, am Hals oder hinter den Ohren, kann sie sanft mit einem Wattepad und Öl entfernt werden. Anschließend sollte die Haut mit Wasser und Öl und nur so häufig wie nötig gepflegt werden. Gesunde Haut profitiert davon, möglichst wenig gestört zu werden.

Statt ausschließlich auf die Pflege sollte das Augenmerk auf den Alltag gelegt werden. Und der sieht so aus, dass das Kind die meiste Zeit des Tages gekleidet ist. Der Kleidung und damit der direktesten Hülle des Kindes sollten wir deswegen große Aufmerksamkeit schenken. Leider gibt es so viele Kleidungsstücke, die schlichtweg schädlich für unsere Kinder sind. Sie kratzen, scheuern, drücken und reizen die Haut.
Ein gut geeignetes Kleidungsstück als Basis für die schützende und schonende Hülle ist ein Babybody. Wenn er eine gute Passform hat und geschickt geschnitten ist, drückt und verrutscht nichts und der Rumpf inklusive der Schultern und Arme sind warm eingepackt. Idealerweise hat er keine drückenden Nähte und keine eingenähten Schildchen und das Material ist von feinster Qualität, die nicht kratzt und nicht bei jedem Waschen härter wird.

 

Tom&Jennys Body hüllt und schützt das Baby

Als Conradin, der Gründer von Tom&Jenny, schrieb, dass er genau so einen Body entwickelt hat, war ich zugegebenermaßen sehr skeptisch. Wenn ihr euch erinnert, habe ich sehr hohe Ansprüche an Neugeborenen- und Babykleidung (darüber könnt ihr hier nachlesen). Doch ich bin tatsächlich überzeugt. Bei der Entwicklung des Bodys hat eine Kollegin von mir, die Cousine von Conradin, mitgeholfen und das merkt man. Denn all die Wünsche, die man an einen Babybody als Hautschutz und reizarme Hülle haben kann, werden erfüllt.

• Weichste Bio-Baumwolle (sie ist wirklich, wirklich wolkenweich)
• Eine gute Passform aus stabilem Material (Kennt ihr Bodys die so ausleiern, dass die Schultern nicht mehr bedeckt sind? Das passiert mit diesen hier bestimmt nicht.)
• Keine Schildchen und Nähte, die das Kind jucken oder kratzen. (Klar, Schildchen kann man ggf auch rausschneiden, aber nötig ist das ja eigentlich nicht und richtig sauber und schön wird das auch nicht…)
• Beste Naturmaterialien, die unter fairen Bedingungen verarbeitet werden
• Schlichtes und sehr schönes Design, das zeitlos und unisex ist.

Die Haut des Neugeborenen verdient das Beste, was es gibt. Gerade bei der ersten Schicht von Kleidung sollte nicht gespart oder Kompromisse gemacht werden, um eine Überreizung zu vermeiden und die Haut vor Schädigungen zu schützen.

Testerinnen gesucht

Conradin und ich würden gerne fünf von euch Müttern mit kleinen Säuglingen von 0-3 Monaten, einladen die Bodys zu testen und uns davon zu berichten. Wir schicken euch je drei Bodys zu und ihr testet zwei Wochen lang, wie euch die Tom&Jenny Bodys gefallen. Danach schreibt ihr eure Erfahrungen auf, wir sammeln sie und berichten dann noch einmal darüber.
Hast du ein Baby zwischen 0-3 Monaten und Lust mitzumachen? Dann schreibt uns doch eine kurze Mail an hebammezauberschoen@gmx.de wir losen dann in den nächsten Tagen aus und melden uns bei dir!


Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Tom&Jenny entstanden. 

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