Seit dem Start wächst das #Teamwenigerundwertvoll kontinuierlich

Vor einem halben Jahr habe ich mein Projekt #wenigerundwertvoll gestartet. Seitdem ist viel passiert und es gab viel zu lesen. Nun möchte ich einen Zwischenbericht geben. Denn so viel sei schon vorweggenommen – ein Ende ist noch längst nicht abzusehen. Im Gegenteil: an Ideen zu dem Projekt mangelt es mir ganz bestimmt nicht.

(Wer mehr über die Projektidee lesen möchte, findet dazu hier eine Projektbeschreibung und hier ein FAQ)

Nachhaltig produziertes Spielzeug, Kleidung, Windeln, Tragetücher, Puppen, Spielgeräte und vieles mehr habe ich euch in den letzten Monaten vorgestellt. Um genauer zu sein, habe ich euch die Köpfe hinter den kleinen Unternehmen vorgestellt und den Machern und Macherinnen der Dinge Raum gegeben, sich und ihre Ideen vorzustellen.
Auch Menschen, die Secondhand-Kleidung verkaufen, Öko-Kleidung vermieten und Erstlingsboxen kreieren, haben euch von ihrer Arbeit erzählt. Zudem konntet ihr wertvolle Dinge gewinnen: ein Laufrad, ein gestricktes Babyset, einen Schlafsack, ein Picklerdreieck und wundervollste Wollkleidung und noch einiges mehr.

Und ich habe liebevolle und wertschätzende Kommunikation mit allen Partnern und Partnerinnen erfahren und so manches kleine oder größere Dankeschön erhalten. Wundervolle Menschen durfte ich dabei kennenlernen und, wie ich gehört habe, sind auch Kontakte unter den Mitgliedern von #Teamwenigerundwertvoll entstanden.

Eine kleine Bewegung ist entstanden

Gemeinsam konnten wir die zauberschoene Seite von nachhaltigem Kinderkram zeigen.
Nicht nur hier auf dem Blog gibt es die wertvollsten Dinge zu entdecken. Nein, das Projekt zieht viel weitere Kreise und so ist auf Instagram eine kleine Bewegung entstanden. Über 900Bilder mit dem Hashtag #wenigerundwertvoll finden sich dort. Und dafür bin ich so dankbar. Denn eure Bilder machen das Projekt so lebendig, so einzigartig. Es sind die kleinen Dinge, die uns so glücklich machen. Und ihr zeigt uns und der Welt unter diesem Hashtag, was bei euch davon zu finden ist: das Spielzeug aus der eigenen Kindheit, das für die Kinder vom Dachboden geholt wird, die selbstgenähten Kleidungsstücke und die von der Großmutter gestrickten Teile oder das vom Vater reparierte Spielzeug.

Wie es weitergeht
Auch in den kommenden Wochen werde ich euch hier Menschen vorstellen, die Dinge für andere herstellen oder zugänglich machen. Sie werden euch von sich persönlich erzählen und warum sie die Arbeit tun, die sie tun. Und nun kommt ihr ins Spiel: Gibt es Fragen von euch, die ihr ihnen stellen möchtet? Was interessiert euch am meisten?
Außerdem gibt es viele Ideen, für deren Umsetzung mir bisher die Zeit fehlte. Unbedingt möchte ich mit euch an Ideen arbeiten und einen #wenigerundwertvoll-Marktplatz installieren. Ich habe schon verschiedene Ideen, aber an der Umsetzung scheitere ich bisher.

Diese und einige andere Zukunftsideen stelle ich euch einfach mal vor und bin gespannt, was ihr meint.

Zukunftsideen
1. Ein #wenigerundwertvoll.flohmarkt muss her
Wir könnten einen Instagram-Account eröffnen, auf dem eure Bilder geteilt werden, wenn ihr auf eurem Profil Baby-und Kinderkram verkauft. Also ein Beispiel: du sortierst bei euch aus und stellst auf deinem Profil die Sachen ein, mit der Erklärung, wie der Verkauf läuft (Kosten, Abwicklung etc.) und schickst an den wenigerundwertvollflohmarkt ein Bild mit einem Text, der darauf aufmerksam macht, dass du Sachen zu verkaufen hast. Wir posten das Bild auf dem Flohmarktaccount und verlinken dich. So können Interessenten und Verkäufer zusammenkommen.
//Schwierigkeit hieran: der Flohmarkaccount muss gepflegt werden und die Kommunikation muss laufen. Mir selbst fehlt die Zeit dazu. Eine liebe Bekannte hat sich bereit erklärt das evtl. zu übernehmen. Nun ist nur die Frage: Wie kann sie von denen, die den „Service“ nutzen, bedacht werden? Zu #wenigerundwertvoll gehört für mich auch, sich dem Gegenüber erkenntlich zu zeigen und die Arbeit und Mühe anzuerkennen.//

2. Lokale #wenigerundwertvoll.tauschbörsen
Wir könnten lokale #wenigerundwertvoll.tauschbörsen organisieren. Also zum Beispiel könnten wir hier in Hamburg ein Treffen verabreden, in einem Café oder so (da würde ich dann vorher Bescheid sagen😉 ), und alle, die Lust haben, bringen einen Wäschekorb oder ähnliches mit, worin die wirklichen Schätze sind (also zum Beispiel Wollkleidung, Holzspielzeug, Tragetücher etc.) und die ein neues Zuhause suchen. Und dann kann nach Lust und Laune getauscht, gekauft und gequatscht werden. Das Schöne hieran ist: alle, die kommen, wissen um die Schätze der anderen. Käufer und Interessenten finden leichter zueinander und man muss sich, anders als zum Beispiel auf anderen Flohmärkten, nicht durch so viele Sachen wühlen, die wenig mit #wenigerundwertvoll zu tun haben.
//Schwierigkeit hieran: Wäre jemand von euch dabei oder würde ich da einsam und alleine mit meinem Wäschekorb sitzen?//

3. Erfahrungberichte
Viele von euch haben ganz eigene #wenigerundwertvoll Projekte und Projektchen gestartet und ich würde so gerne mehr davon lesen und auch mit anderen auf dem Blog teilen. Meine Freundin Marcia hat sich zum Beispiel vorgenommen, ein Jahr lang nicht zu kaufen, was anderen weh tut und erzählte davon. Das Jahr ist inzwischen längst rum und sie wird euch davon berichten und euch wundervolle Bilder zeigen. Falls du auch Lust hast von deinen Erfahrungen zu berichten, schreib mir gern!

4. Themenbeiträge zu #wenigerundwertvoll Ideen im Leben mit kleinen Kindern
Wenn ich von nachhaltigem Kinderkram erzähle oder schreibe und damit auch den nachhaltigen Konsum von diesen Dingen anspreche, kommen manche Themen und Nachfragen immer wieder vor. Oft sind es Fragen und Anmerkungen zu dem Thema Geschenke. Zum Beispiel wie man mit den Geschenken von anderen an die Kinder umgeht, wie man selbst nachhaltig Kinder beschenken kann oder wie ein #wenigerundwertvoll Kindergeburtstag aussehen kann. Darüber möchte ich ganz bald mehr schreiben.

 

Da #wenigerundwertvoll ein Projekt ist, das durch euch lebt, freue ich mich über eure Kommentare! Schreibt mir doch mal ob ihr schon etwas von dem Projekt mitnehmen konntet? Wünscht ihr euch etwas besonders? Oder was würde euch helfen den Umgang mit dem Thema im Alltag zu erleichtern?
Ich freue mich auf alles was noch kommt und bedanke mich bei allen die mich tatkräftig unterstützen, sich still und leise inspirieren lassen und alle, die andere inspirieren. DANKE.

 

 

 

 

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