Achtsame Pflege stärkt die Bindung und die Selbstwahrnehmung

Die Zeit, in der du dich um die Körperpflege deines Kindes kümmerst, ist so wertvoll. Denn diese Momente laden dich jedesmal ein, die Beziehung zu deinem Kind weiter aufzubauen und zu intensivieren. Je jünger dein Kind ist, desto mehr Pflegemomente erlebt ihr gemeinsam. Je selbstständiger dein Kind wird, desto seltener und kürzer werden diese.

Da zu sein – im Hier und Jetzt, sich Zeit für sein Kind zu lassen und es intensiv wahrzunehmen, scheint in unserer Gesellschaft konträr zu dem zu sein, was sonst wichtig ist: Effektivität, Schnelligkeit und Perfektionismus. Doch es macht Sinn, sich von diesem gesellschaftlich vorgelebten Trend für den Alltag mit dem Kind zu verabschieden und sich darin zu üben, geduldig und achtsam zu sein. Und die Gelegenheit ist günstig: die Pflegesituation ergibt sich sowieso immer wieder im Laufe des Tages, ganz egal wie chaotisch der Alltag auch sonst ist, und jedes Mal ist es eine Einladung an dich.

Dein Kind erlebt in dieser Situation wichtige Dinge. Es erfährt, von dir gesehen zu werden. Und dieses Gefühl ist für jeden Menschen – ob groß, ob klein – eine wundervolle Erfahrung. Denn es stärkt das eigene Selbstbewusstsein und die eigene Selbstwahrnehmung. Es vermittelt deinem Kind: „Du bist wichtig!“. Für mich. Für die Welt.

 

Liebevolle, ruhige und bedachte Berührungen geben ein wohliges Gefühl. Auch wenn du „nur“ die Windel wechselst, kannst du sanfte Berührungen einfließen lassen. Damit, wie wir unsere Kinder berühren, beeinflussen wir auch, wie sie sich selbst wahrzunehmen. Berührst du den Körper deines Kindes voll Liebe und Zärtlichkeit, wird dein Kind es leichter haben sich selbst auf diese Art zu berühren. Es wird zur Selbstverständlichkeit, dass der eigene Körper wertvoll und genau richtig ist. Das daran alles genau so ist, wie es sein soll, und dass dieser Körper unendlich viel Respekt und Liebe verdient.

 

Wenn dein Kind seinen eigenen Körper entdeckt, zunächst die Hände und Füße, später den Bauchnabel, die Brustwarzen und alles andere, kannst du dieses Kennenlernen in der Pflegesituation unterstützen. So kannst du, wenn du dein Kind einölst oder eincremst, es dazu anleiten, sich auch selbst einzuölen. Gib ihm ein paar Tropfen auf die Hand und schau ganz entspannt, was es damit tut. Wenn dein Kind schon alt genug ist, kann das Öl oder die Creme selbst auf seiner Haut verstreichen. Übe dich dabei in Gelassenheit und Ruhe. Vielleicht ölt es nur eine kleine Stelle seines Körpers, zum Beispiel den Bauch, ein. Lass es einfach machen und habe keine Erwartungshaltung, dass der ganze Körper gleichmäßig eingeölt werden muss. Manchem Kind macht es Freude einen kleinen Klecks Creme direkt auf das Beinchen gegeben zu bekommen, welches es dann selbst verstreichen kann. So kannst du es einladen, die Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Körperteile zu lenken.

Durch diese Selbstberührung verändert sich die Selbstwahrnehmung, insbesondere die Wahrnehmung des eigenen Körpers. Diese Körperwahrnehmung ist sehr wichtig für die motorische Entwicklung. Zudem ist es eine schöne Sinneserfahrung, die noch einmal ganz anders ist, als wenn man von jemandem anderen berührt wird.

 

 

Von der Natur liebevoll umsorgt – die richtigen Pflegeprodukte

Die Pflegeprodukte können so gewählt werden, dass sie so verträglich und natürlich sind, dass du keinerlei Bedenken haben musst sie zu benutzen. Darüber hinaus können sie eine wohltuende Wirkung auf dein Kind haben und es in seinen Prozessen unterstützen, weit über die eigentliche Körperpflege hinaus.

Die Haut deines Kindes ist fünfmal dünner als die eines Erwachsenen und damit auch empfindlicher. Darum ist eine gute Hautpflege, die die Haut beruhigt, pflegt und wenn nötig in der Heilung unterstützt, absolut empfehlenswert. Bei der Auswahl solltest du darauf achten, dass die Rohstoffe nicht auf Basis von Mineralöl beruhen, sondern aus Rohstoffen, die bevorzugt aus biologischem Anbau stammen und außerdem frei von synthetischen Farb-, Duft- und Konservierungsstoffen sind. Zertifizierte Naturkosmetik, die speziell für Babys und Kleinkinder entwickelt wurde, ist eine gute Wahl.

Schon seit vielen Jahren begleiten mich die Calendula Babypflegeprodukte von Weleda. Als Wochenbetthebamme und als Mutter weiß ich die Produkte sehr zu schätzen und möchte sie dir gerne etwas näher vorstellen.

Das Calendula Pflegeöl parfümfrei:  Das Öl ist die Basis der Hautpflege bei Neugeborenen. Ein All-Round-Talent sozusagen, da es für die Hautpflege, die milde Reinigung und für eine sanfte Babymassage geeignet ist. Bei sehr jungen Kindern empfiehlt es sich, bestimmte Körperstellen mit Öl statt Wasser zu reinigen. Hinter den Ohren, unter den Achseln oder in den Halsfalten lässt sich die Haut ganz wunderbar mit einem Wattepad mit einigen Tropfen Öl reinigen. Denn gerade diese Hautstellen neigen dazu sich zu entzünden, weshalb eine gründliche Reinigung unbedingt notwendig ist. Wasser kann das Wundsein oft noch verstärken, da Nässe einen Nährboden für Keime darstellt. Der in dem Öl enthaltene Bio-Calendula-Auszug hingegen beruhigt die Haut. In Kombination mit Bio-Sesamöl mildert es Hautreizungen und Rötungen und beugt diesen vor.

Neben dieser schützenden und beruhigenden Funktion entfaltet das Öl bei einer Massage auch noch seine wunderbar wärmende und umhüllende Eigenschaft. Ich empfehle gerne eine Körpermassage des Babys vor dem Baden. Durch die Verbindung mit dem Wasser während des Bades kann die Haut das Öl besser aufnehmen und als Nebeneffekt wird überflüssiges Öl abgewaschen und nicht von der Kleidung aufgesaugt.

Calendula Bad: insbesondere in den ersten Wochen tut ein Calendula Bad deinem Baby sehr gut. Das Wasser sollte 36-37 Grad Celsius warm sein. Ein bis zwei Spritzer des Calendula Bades reichen aus. Das mild pflegende Bad mit seiner sorgfältig abgestimmten Wirkstoffkomposition unterstützt die beruhigende, durchwärmende Kraft des Wassers, was den Kleinen gerade nach einem aufregenden Tag sehr gut tut. Die hautberuhigende Komposition pflegt und unterstützt die natürlichen Hautfunktionen mit Schlehensaft, einem Auszug aus Bio-Thymian und Bio-Calendula.

Calendula Waschlotion & Shampoo: Neben der Hautreinigung mit Wasser und dem Pflegeöl werden in den ersten Wochen nur sparsam eingesetzte Pflegeprodukte benötigt. Zum Duschen und Waschen, wenn dein Kind schon etwas älter ist, eignet sich die Calendula Waschlotion, da sie sehr mild ist. Mandel- und Bio-Sesamöl schützen vor dem Austrocknen und erhalten die geschmeidig zarte Babyhaut. Wenn du die Haare mit diesem Shampoo wäschst, lass dein Kind das Shampoo selbst in die Haare einmassieren und gib ihm vielleicht einen Spiege in die Hand. Vielen Kindern bereitet es Freude den sanften Schaum zu spüren und zu sehen, wie lustig man mit diesem Hauch von Schaum im Haar aussieht. Du brauchst keine Sorge zu haben, das Shampoo ist extra mild, falls doch einmal etwas in die Augen geraten sollte. Die Haare sind danach ganz leicht kämmbar.

 

Die Weleda Produkte sind in Zusammenarbeit mit Hebammen entstanden und bestehen aus dem Besten, was die Natur zu bieten hat. Das allein überzeugt mich so sehr, dass ich die Pflegeprodukte gerne an dich weiterempfehle. Ich bin überzeugt, dass die Natur eine einzigartige Hülle für unsere Kinder schaffen kann. „Von der Natur liebevoll umsorgt“- ein gutes Gefühl.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Weleda entstanden – wer Lust auf ein Video zu dem Thema „Achtsamer Umgang“ hat, findet hier ein sehr schönes.

 

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