Kurze Wege mit Baby – aber wie?

Der beste und sicherste Ort für Babys ist ganz nah bei Mama oder Papa eng am Körper. Ganz egal, ob es weite oder kurze Strecken sind – Säuglinge sind Traglinge.

Alle Eltern kennen diese Situation:  da will man „nur mal ganz schnell“ durch den Supermarkt flitzen, aus dem Auto in die Bäckerei hüpfen oder das Kleinkind vom Auto in den Kindergarten begleiten und das ganze soll bitte mit möglichst wenig Aufwand verbunden sein.

Das Baby bleibt nicht allein im Auto – niemals

Diese Situationen, wo man aus dem Auto aussteigt und weiß, dass man in 7 Minuten auch wieder drin sitzt, um weiterzufahren. Was tut man in diesen Minuten mit dem Baby? Denn klar ist, dass das Baby nicht allein im Auto bleiben soll. Weder im Sommer noch im Winter. Und auch zu keiner anderen Jahreszeit. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die Gefahr, dass aus „nur mal ganz schnell“ etwas länger wird, ist einfach immer gegeben. Da muss man nur in eine unglückliche Situation geraten, aus der man nicht wieder heraus kommt. Etwa bleibt der Aufzug stecken, man knickt unglücklich mit dem Fuß um oder verliert unterwegs den Autoschlüssel. Seltene Ausnahmefälle? Zum Glück! Andererseits sind solche Situationen nie vorhersehbar oder sicher auszuschließen . Bei hohen oder sehr niedrigen Temperaturen kann für Babys und Kinder binnen weniger Minuten in einem Auto eine lebensgefährliche Situation entstehen.

Also gut: das Baby muss mit. Egal ob schlafend oder wach.

Das Baby in der Autoschale außerhalb des Autos zu transportieren sollte eine Ausnahme sein. Denn Autoschalen sind für den sicheren Transport im Auto entwickelt. Der längere Aufenthalt in einer solchen Babyschale kann zu gesundheitlichen Schäden sowie zu Entwicklungsverzögerungen oder -schäden führen.

Also muss das Baby raus aus der Babyschale.

Variante eins: Man hebt den Kinderwagen aus dem Kofferraum, baut ihn auf, schließt den Kofferraum, legt das Baby rein und geht los. Wenige Minuten Später das Gleiche andersherum: das Prozedere dauert dann unter Umständen länger als der Grund, warum man überhaupt ausgestiegen ist. Variante zwei: Man steigt aus, bindet das Tragetuch um, setzt das Kind rein, geht los. Je nach Übung und Methode dauert auch dies einige Minuten. Variante drei: man trägt das Baby mitsamt dem Brot, den Eiern, der Milch und der Schokoladentafel durch den Supermarkt auf dem Arm.

Aber Hand aufs Herz, alle drei Varianten sind aufwändig und – gerade wenn einem die Zeit im Rücken sitzt – sehr nervenaufreibend.

Die Lösung: der Ring Sling

Super schnell und einfach. Wie für diese Situationen gemacht: der Ring Sling. Das ist eine Form eines Tragetuches, das nicht gebunden oder umgeschnallt werden muss. Es wird schlicht und einfach über die eine Schulter gehängt und das Kind hineingesetzt. Kinder ab der Geburt bis zum 3. Lebensjahr (oder auch darüber hinaus, je nach dem Wunsch der Eltern) können darin gut getragen werden. Das Umlegen dauert nur wenige Sekunden und das Baby sitzt sicher und gut im Tragetuch. Beide Hände sind dann frei und man spart sich einige Nerven.

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Lösung für Ausnahmesituationen

Doch es gibt Ausnahmesituationen, in denen auch der Ring Sling keine geeignete Lösung ist. Zum Beispiel, wenn es mehr als einen Tragling gibt, das Baby gerade eingeschlafen ist und aufwachen würde, wenn man es herausnehmen würde, oder wenn Eltern aus gesundheitlichen Gründen das Baby nicht tragen können. In diesen Situationen kann die Autoschale auf ein Fahrgestell geklickt werden oder noch einfacher: das Fahrgestell der Autoschale ausgeklappt werden und das Baby für die kurze Zeit darin geschoben werden. Die Variante mit dem Kindersitz, der ein integriertes Fahrgestell hat, ist besonders gut für diese Ausnahmen geeignet. Weil der Kofferraum nicht vom Kinderwagen belegt ist, weil man nicht extra die Babyschale des Kinderwagens abmontieren muss, um die Autoschale darauf zu montieren und am allerbesten: man hat es immer im Auto mit dabei, wenn das Baby mitfährt.

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(So eine Autoschale mit ausklappbarem Fahrgestell, wie auf dem Bild der Doona+, gibt es zum Beispiel hier!)

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