Auf dem Blog finden sich einige „zuckerfreie“ Rezepte (und es werden weitere folgen). Denn es gibt viele gute „zuckerfreie“ Alternativen zu Speisen, die mit Industriezucker gesüßt sind und die besonders für kleine Kinder sehr gut geeignet sind. Und dabei muss man nicht einmal auf Waffeln, Kuchen und andere Leckereien verzichten, denn süßen kann man auch mit frischem Obst (z.B. Bananen oder Äpfeln) und Trockenfrüchten (z.B. Aprikosen oder Datteln).
Nun hat mich eine liebe Kollegin darauf aufmerksam gemacht, dass die Bezeichnung „zuckerfreie“ Rezepte irreführend ist. Denn Obst und Trockenfrüchte enthalten von Natur aus Zucker. So sind die Rezepte hier auf dem Blog nicht zuckerfrei. Sondern Industriezuckerfrei.
Wie ich bereits in diesem Artikel schreibe, ist die Sache mit dem Zucker im allgemeinen ein sehr komplexes Thema. Es gibt viele verschiedene Arten von Zucker, die unterschiedlich im Körper wirken und verarbeitet werden.

Viele Lebensmittel enthalten von Natur aus Zucker. Ganz prinzipiell und allgemein ist Zucker nicht gesundheitsschädlich. Es kommt im wesentlichen auf die Art des Zuckers und die Menge, die konsumiert wird an.
Jede Art von Zucker sollte nicht in Übermengen konsumiert werden. Auch der Zucker in Obst und Früchten sollte nur in Maßen genossen werden.

Trotzdem sollten in der Ernährung von Kindern immer Obst oder Früchte als süße Speisen, vor Speisen, die mit Industriezucker gesüßt sind, bevorzugt werden.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

-in Obst und Früchten sind Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthalten(-in Industriezucker hingegen nicht)

-der Zucker aus Obst und Früchten treibt den Blutzucker nicht so schnell in die Höhe wie Industriezucker

-Trockenobst hat viele Kilokalorien, jedoch weit weniger als z.B. Schokolade

-Obst und Früchte enthalten kein Fett- industriell hergestellte Süßigkeiten wie Schokolade und Chips sehr viel

-Trockenobst fördert eine gesunde Verdauung

Welche Art von Zucker auch immer konsumiert wird: es kommt auf das Maß an.
Wie und welche Art von Zucker eine Familie für sich bevorzugt, ist ganz individuell. Strikte Verbote sind sicher keine gute Methode. Ab einem gewissen Alter kann es eine gute Möglichkeit sein, Kinder aus einem bestimmten Angebot frei wählen zu lassen.
Essen und Nahrungsmittel sollten für Kinder mit Genuss und Freude verbunden sein und nicht mit Verboten und Gefahren.

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