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Das Leben mit Kindern ist so wunderbar, so anstrengend, so herrlich und oft so anders als erwartet.

Als Grundlagen für dieses Leben miteinander sehe ich Respekt und Liebe. Wenn dies zu finden ist und wirklich gelebt wird, kann eine gute Basis entstehen.

Diese Werte finden sich für mich im Tragen unserer Kinder wieder. Ein Kind ins Leben zu tragen ist Ausdruck von Respekt, Liebe und Freude.

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Die Bedürfnisse eines (kleinen) Kindes nach Nähe, Sicherheit und Wärme werden durch das Tragen im Tragetuch oder einer Tragehilfe gestillt. Größere Kinder erleben die Welt auf Augenhöhe ihrer Eltern, sie erleben die Welt aus einer sicheren Perspektive, sie sind Teil des Geschehens und nicht bloß am Rande dabei.

Ein Kind vor dem Herzen zu tragen, ist für beide sehr innig. Das Kind kann sich fest an den Tragenden schmiegen, der Tragend spürt jede Regung des Kindes, lernt es so von Anfang an so genau kennen und kann darauf sofort regieren. Küssen, Kuscheln, Babyduft atmen. All das geschieht so ganz nebenbei. Es festigt die Bindung zwishen Eltern und Kind. Für das Kind gibt es keinen sichereren Ort als am Körper der Eltern.

Und trotz allem muss ein Kind nicht ausschließlich getragen werden. Wer sich einmal näher mit dem Thema Tragen befasst, bekommt bald den Eindruck, es gehe um eine Religion oder Philosophie. Ich glaube das ist nicht nötig. Ich freue mich über jedes Kind, das in den Genuß kommt getragen zu werden. Zweitrangig ist dabei aber, wie und mit welcher Methode getragen wird. Auch muss ein Tragetuch nicht perfekt gebunden sein und Tragehilfen sind tolle Alternativen zu Tragetüchern.

Worauf es ankommt ist, dass es den Eltern und dem Kind gut geht beim Tragen und dass sie diese intensive Zeit genießen können.

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