…traurig sein. Mütter dürfen traurig sein. Und wütend. Und laut. Oder leise. Mütter dürfen Menschen sein. Mit echten Gefühlen.

Und Kinder dürfen erleben, dass ihre Mütter Gefühle haben. Weil sie Menschen sind. Also die Mütter. Und auch die Kinder.

Vielleicht haben wir manchmal das Gefühl unsere Kinder vor unseren „negativen“ Gefühlen schützen zu wollen. Sie sollen nicht sehen, dass wir weinen oder schreien. Doch warum eigentlich? Sie selbst dürfen doch auch weinen und schreien und müssen sich nicht verstecken. Weil sie Menschen sind. So wie wir Mütter doch auch.

Es ist viel natürlicher und authentischer, wenn auch unsere Kinder sehen dürfen, dass wir Gefühle haben. Es wird Ihnen nicht schaden uns mit unseren Gefühlen zu sehen.

Je nach Situation und Kind können wir mit dem Kind auch sprechen und ihm erklären was gerade bei uns passiert: „Ich bin gerade sehr traurig und muss weinen. Das geht aber vorüber und gleich werde ich mich wieder fangen.“

Kinder lernen so sich und andere zu verstehen. Und uns Müttern tut es gut authentisch zu sein. Es ist gesund seine Gefühle fühlen zu dürfen. Als Kind und auch als Mutter.

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Natürlich gibt es hier klare Grenzen. Ich denke, es versteht sich von selbst, dass ich nicht befürworte, dass Kindern extrem Situationen ausgesetzt werden. Wut und Aggression dürfen sich nicht gegen das Kind richten.

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