Schnell mal aus dem Auto aussteigen – kurze Wege mit dem Baby: so gehts ganz leicht (Anzeige)

Kurze Wege mit Baby – aber wie?

Der beste und sicherste Ort für Babys ist ganz nah bei Mama oder Papa eng am Körper. Ganz egal, ob es weite oder kurze Strecken sind – Säuglinge sind Traglinge.

Alle Eltern kennen diese Situation:  da will man „nur mal ganz schnell“ durch den Supermarkt flitzen, aus dem Auto in die Bäckerei hüpfen oder das Kleinkind vom Auto in den Kindergarten begleiten und das ganze soll bitte mit möglichst wenig Aufwand verbunden sein.

Das Baby bleibt nicht allein im Auto – niemals

Diese Situationen, wo man aus dem Auto aussteigt und weiß, dass man in 7 Minuten auch wieder drin sitzt, um weiterzufahren. Was tut man in diesen Minuten mit dem Baby? Denn klar ist, dass das Baby nicht allein im Auto bleiben soll. Weder im Sommer noch im Winter. Und auch zu keiner anderen Jahreszeit. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die Gefahr, dass aus „nur mal ganz schnell“ etwas länger wird, ist einfach immer gegeben. Da muss man nur in eine unglückliche Situation geraten, aus der man nicht wieder heraus kommt. Etwa bleibt der Aufzug stecken, man knickt unglücklich mit dem Fuß um oder verliert unterwegs den Autoschlüssel. Seltene Ausnahmefälle? Zum Glück! Andererseits sind solche Situationen nie vorhersehbar oder sicher auszuschließen . Bei hohen oder sehr niedrigen Temperaturen kann für Babys und Kinder binnen weniger Minuten in einem Auto eine lebensgefährliche Situation entstehen.

Also gut: das Baby muss mit. Egal ob schlafend oder wach.

Das Baby in der Autoschale außerhalb des Autos zu transportieren sollte eine Ausnahme sein. Denn Autoschalen sind für den sicheren Transport im Auto entwickelt. Der längere Aufenthalt in einer solchen Babyschale kann zu gesundheitlichen Schäden sowie zu Entwicklungsverzögerungen oder -schäden führen.

Also muss das Baby raus aus der Babyschale.

Variante eins: Man hebt den Kinderwagen aus dem Kofferraum, baut ihn auf, schließt den Kofferraum, legt das Baby rein und geht los. Wenige Minuten Später das Gleiche andersherum: das Prozedere dauert dann unter Umständen länger als der Grund, warum man überhaupt ausgestiegen ist. Variante zwei: Man steigt aus, bindet das Tragetuch um, setzt das Kind rein, geht los. Je nach Übung und Methode dauert auch dies einige Minuten. Variante drei: man trägt das Baby mitsamt dem Brot, den Eiern, der Milch und der Schokoladentafel durch den Supermarkt auf dem Arm.

Aber Hand aufs Herz, alle drei Varianten sind aufwändig und – gerade wenn einem die Zeit im Rücken sitzt – sehr nervenaufreibend.

Die Lösung: der Ring Sling

Super schnell und einfach. Wie für diese Situationen gemacht: der Ring Sling. Das ist eine Form eines Tragetuches, das nicht gebunden oder umgeschnallt werden muss. Es wird schlicht und einfach über die eine Schulter gehängt und das Kind hineingesetzt. Kinder ab der Geburt bis zum 3. Lebensjahr (oder auch darüber hinaus, je nach dem Wunsch der Eltern) können darin gut getragen werden. Das Umlegen dauert nur wenige Sekunden und das Baby sitzt sicher und gut im Tragetuch. Beide Hände sind dann frei und man spart sich einige Nerven.

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Lösung für Ausnahmesituationen

Doch es gibt Ausnahmesituationen, in denen auch der Ring Sling keine geeignete Lösung ist. Zum Beispiel, wenn es mehr als einen Tragling gibt, das Baby gerade eingeschlafen ist und aufwachen würde, wenn man es herausnehmen würde, oder wenn Eltern aus gesundheitlichen Gründen das Baby nicht tragen können. In diesen Situationen kann die Autoschale auf ein Fahrgestell geklickt werden oder noch einfacher: das Fahrgestell der Autoschale ausgeklappt werden und das Baby für die kurze Zeit darin geschoben werden. Die Variante mit dem Kindersitz, der ein integriertes Fahrgestell hat, ist besonders gut für diese Ausnahmen geeignet. Weil der Kofferraum nicht vom Kinderwagen belegt ist, weil man nicht extra die Babyschale des Kinderwagens abmontieren muss, um die Autoschale darauf zu montieren und am allerbesten: man hat es immer im Auto mit dabei, wenn das Baby mitfährt.

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(So eine Autoschale mit ausklappbarem Fahrgestell, wie auf dem Bild der Doona+, gibt es zum Beispiel hier!)

Dattelplätzchen- ein zauberschoenes Rezept für Ausstechplätzchen mit den Kleinsten

Hui! Plötzlich ist es schon wieder so weit! Die Advenszeit hat begonnen! Und da bestimmt einige von euch in den kommenden Wochen für oder mit den Kleinsten Plätzchen ausstechen und backen möchten, dachte ich, ich teile mit euch das Rezept, das ich gestern ausprobiert habe.

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Dieses Rezept für leckere Dattelplätzchen, die schon die Kleinsten (ab 12 Monaten wegen dem Ahornsirup!) mitnaschen können, habe ich auf Veronikas Blog Carrots for Clair gefunden. Ich schreibe euch hier auf, wie ich den Teig gemacht habe. Im Originalrezept gibt es noch ein paar Variationsmöglichkeiten.

man braucht für die Dattelplätzchen:

100g Datteln, entsteint
70ml Wasser
20 ml Ahornsirup
220g Vollkornmehl (90g Weizenvollkornmehl, 80g Dinkelvollkorn und 60g Roggenvollkornmehl)
50g geriebene Mandeln
1/4 TL (Weinstein) Backpulver
½ TL geriebene Bourbon Vanille
50g natives Kokosöl

so gehts:

  • Datteln klein hacken
  • in Wasser und Ahornsirup mindestens 30 Min einweichen lassen
  • Kokosöl vorsichtig (zum Beispiel im Wasserbad) schmelzen lassen
  • Mehl, Mandeln, Backpulver und Vanille in eine Schüssel geben
  • Datteln mit dem Wasser-Ahornsirupgemisch pürieren (oder mit einer Gabel zerdrücken)
  • Dattelgemisch und Kokosöl zu dem Mehl geben
  • Teig verrühren/kneten
  • Den Ofen auf 160°C vorheizen
  • Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen
  • Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca 10min, bis die Plätzchen leichte Farbe angenommen haben, im Ofen lassen
  • auskühlen lassen und genießen

Viel Spaß!

(Danke liebe Veronika, für die Erlaubnis dein Rezept zu teilen!)

Weihnachten mit Kleinkindern

Seit Wochen beschäftige ich mich immer wieder mit der Frage, wie wir die Advents- und Weihnachtszeit gestalten wollen. Denn ich bin sicher, dass es schön ist, in den ersten Jahren Rituale und Bräuche ein zu führen, die dann zur Tradition werden. Denn Kindern gibt es Sicherheit und bereitet ihnen Freude Rituale zu kennen und zu erinnern.

Also stellte ich mir die Frage, ob es einen Adventskalender geben soll? Eine Weihnachtskrippe? Bestimmte Lieder? Einen Adventskranz? Einen Tannenbaum – schon vor Heiligabend oder erst am 24.? Wie wir die biblische Geschichte erzählen wollen? Ob der Nikolaus nur die geputzten Stiefel vorfinden wird oder auch Heu für den Esel oder ein paar Kekse? Wer das Haus schmückt- wir oder die Wichtel heimlich in der Nacht? Und noch so vieles mehr.

Ich konnte sie mir nicht beantworten. So viele Fragen. So viele Entscheidungen. Und immer auch die Gewissheit, dass bei kleinen Kindern Weniger oft mehr ist. Viele Kinder scheinen von dem eigentlichen Zauber des Festes nur noch weniger mitzubekommen, da sie schier erschlagen werden von all den Geschenken. Als ich gestern in der Buchhandlung zwischen 23 Weihnachtskinderbüchern saß, die alle einen anderen Zauber hatten (ich hätte gerne alle mitgenommen) wurde mir bewusst, dass es gar nicht so sehr um diese „äußeren“ Entscheidungen geht. Das es eigentlich ziemlich egal ist, ob der Adventskranz aus traditionellen Tannen oder wunderschönem Eukalyptus gebunden ist. Ob die Säckchen des Adventskalenders selbst genäht oder aus Packpapier gefaltet sind. Es geht um das Gefühl, mit dem Kleinkinder diese Zeit erleben. Denn Weihnachten ist das Fest der Liebe. Des Friedens und der Hoffnung. Wenn meine Kinder an Weihnachten in ihrer Kindheit zurück denken, wünsche ich mir, dass sie an ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit zurück denken. An eine Zeit des Kerzenlichts und der Sterne. An ein rauschendes Fest, an dem es auch Geschenke gab. Aber eben nicht nur. Sondern auch, dass gesungen wurde. Und getanzt. Um den Weihnachtsbaum und während des Plätzchenbackens.

Dieses Gefühl, dass ich mir für meine Kinder – und auch für mich selbst wünsche, hängt stark von der Atmosphäre ab, in der wir die nächsten Wochen verbringen werden. Nehmen wir uns Zeit füreinander um zu Backen, Sterne zu basteln und Geschichten zu lesen? Oder fühlen wir uns gehetzt und gestresst, weil wir all die Dinge „erledigen“ möchten?

Grundlegend ist, wie wir Erwachsenen diese Zeit erleben. Wenn wir sie freudvoll erleben, dann spüren unsere Kinder das natürlich. Und das ist es doch, was dieses Gefühl ausmacht. Ein glückliches und fröhliches Miteinander. Und dann ist es auch ganz egal ob es ein gekaufter Adventskalender oder ein selbstgebastelter ist, ob es ein hipper Adventskranz ist oder ein ganz öder. Wichtig sind die Kerzen darauf. Und wie es den Eltern geht, die mit einem zusammen Geschichten lesen. Wichtig ist, dass jede Familie das Fest und die Zeit davor so zelebriert, wie es sich gut anfühlt. Da gibt es kein richtig und kein falsch.

Ich habe mich entschieden, dass ich diese Zeit bewusst erleben möchte. Und dann kamen mir all die Dinge in den Kopf, die in diese Zeit fallen und mir wurde ganz schwindelig – wie soll ich das alles in diesem einen Monat schaffen?

Also habe ich mir überlegt, dass ich einen Rahmen brauche. Und dieser Rahmen wird der Adventskalender sein. Wir werden kleine Päckchen packen. Und zwar mit Geschenken der anderen Art: ich werde dort hinein packen, was für mich in diese Zeit gehört. Geschichten, Lieder (Texte und Melodien), ein Keksrezept, die Utensilien aus denen mein Kind jeden Sonntag ein Adventslicht basteln kann.

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In der Nacht auf den ersten Dezember werde zwei Wichtel den Kalender aufhängen und am Morgen unseren Jungen begrüßen. Und sie werden uns durch die Adventszeit führen. Wie ein roter Faden. Denn in den Päckchen des Adventskalenders werden immer wieder auch Briefe von den Wichteln stecken, in denen sie von Weihnachten im Wald erzählen. Sie werden uns die Lieder, Geschichten und Rezepte schicken. Sie werden von der biblischen Geschichte erzählen und vom Nikolaus. Dadurch habe ich das Gefühl, dass es nicht zu viele einzelne Erlebnisse sind, die unser kleiner Junge in den kommenden Wochen  erwarten, sondern sie alle umhüllt von einer übergeordneten Geschichte sind.

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Und da ich sehr aufpassen möchte, dass es lieber wiederkehrende Geschichten und Lieder sind, statt eine Fülle, die gar nicht greifbar ist für kleine Kinder, habe ich 4 Geschichten ausgewählt, die uns begleiten werden.

Von einer möchte ich euch genauer Erzählen: Das Märchen im Schnee. Es geht um Tiere, die sich im Wald ganz eng in einem Handschuh zusammen kuscheln, weil ihnen kalt. Diese Geschichte eignet sich besonders gut für 2-3Jährige, da sie kurz und knackig ist und die Worte und Namen sich ständig wiederholen, so dass die Kinder rasch mitsprechen. Für mich strahlt dieses liebevoll gestaltete Buch ganz viel „Weihnachtsgefühl“ aus. Darum werden in dem Adventskalender nach und nach alle darin vorkommenden Tiere in Form von Holzfiguren auftauchen. So kann mein Sohn die Geschichte (oder auch eine ganz andere) nachspielen. Ich freue mich schon jetzt darüber, wie er sich freuen wird, wenn er die Figuren in den Händen hält und sie erkennt.

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Natürlich müssen trotz allem viele Entscheidungen getroffen werden, wie wir Weihnachten feiern wollen. Aber es fühlt sich nicht mehr so wichtig an. Weil es für unsere Kinder so oder so schön sein wird.

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Wie ist das bei euch? Habt ihr schon feste Ritaule oder Traditionen in der Adventszeit oder zu Weihnachten? Habt ihr viel aus eurer eigenen Kindheit übernommen oder macht ihr es ganz anders?

Ich freue mich davon zu lesen!

Emmi Pikler – Inspiration in Sachen Bewegungsentwicklung (Pikler Dreieck)

Vor einigen Tagen habe ich ein Bild von unserem Pikler Dreieck auf Instagram gepostet und damit viel Interesse bei euch geweckt. Darüber freue ich mich sehr und nutze gleich die Gelegenheit euch ein bisschen was über das Pikler Dreieck und die Frau dahinter – Kinderärztin Emmi Pikler – vor zu stellen.

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Vor weg möchte ich euch erzählen, wie ich zu Emmi Pikler gekommen bin. Als ich noch Hebammenschülerin war, durfte ich eine meiner Kolleginnen mit ihrem eigenen Kleinkind erleben. Ich war tief beeindruckt, wie friedlich, respektvoll, zurückhaltend und freundlich die Mutter mit ihrem Kleinkind war. Wie viel sie ihm zumutete und abwartend selbst machen ließ. Sie erzählte mir, dass sie sich an den Ideen und Ansätzen von Emmi Pikler orientierte.  Ich war fasziniert und las auch die Bücher und war überzeugt, dass die Grundeinstellungen und Ideen für mich  und meine Vorstellung von dem Leben mit Kleinkindern passten. Als ich später noch einmal studierte ergab sich die Möglichkeit, dass ich eine größere Arbeit über Emmi Pikler und ihre Arbeit schreiben konnte. Heute möchte ich nun versuchen euch ein bisschen was davon zu erzählen.

Emmi Pikler wurde 1902 in Wien geboren und wuchs dort und später in Ungarn auf. Sie wurde Kinderärztin und schon von Anfang an war es ihr Ziel die gesunde Entwicklung von Kindern zu ermöglichen. Sie wusste, dass ein Kind nicht zum Spiel und zur Bewegung angeregt werden muss und dass die Umgebung des Kindes von großer Bedeutung ist. Neben ihrer Arbeit als Kinderärztin hielt sie Vorträge und schrieb Artikel über die Entwicklung von Kindern, Erziehung und Kinderpflege. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stand immer die Erforschung der menschlichen Bewegungsentwicklung. Nach dem Krieg gründete sie das Säuglingsheim Loczy, welches sie über 30 Jahre leitete. In dieser Zeit erlangte das Heim internationale Anerkennung als Methodologisches Institut. Es wurden Fachbücher und wissenschaftliche Arbeiten veröffentlich. Emmi Pikler verstarb 1984.

Das erste Buch, das mir in die Hände fiel: „Lasst mir Zeit – Die selbstständige Bewegungsentwicklung des Kindes bis zum freien Gehen“ hat auf der ersten Seite ein Zitat von Emmi Pikler: “Warum lassen wir den Säugling sich nicht seinen eigenen Gesetzen gemäß entwickeln?“… „Ist es nicht sonderbar, dass er ständig etwas anderes tun muss, als was ihm behagt? Übt er die Bewegung in Rückenlage, so drehen wir ihn auf den Bauch, bewegt er sich auf dem Bauch, setzen oder stellen wir ihn auf. Steht er, so führen wir ihn bei den Händen, damit er gehen lernt.“( Pikler 1940; deutsche Ausgabe 1982). Dieses Zitat hat es für mich getroffen. Emmi Pikler macht hier deutlich, was sich für mich als junge Hebamme schon immer unstimmig angefühlt hatte. Warum fällt es uns so schwer kleine Kinder so anzunehmen, wie sie sind?

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Zwei Ansätze von Emmi Pikler sind für mich und meine Arbeit besonders prägend:

  • Lasst den Kindern Zeit! Lasst den Kindern die Zeit, die sie brauchen. Kinder brauchen keine Förderung und keine aktive Anleitung zum Üben. Kinder brauchen die Zeit, die sie brauchen und sie brauchen die Möglichkeit sich zu entwickeln. Dazu gehört die angemessene Umgebung, Kleidung und Geduld.
  • Bringt ein Kind in keine Position, in die es nicht selber kommt. Also: ein Kind, dass sich nicht selbst hin/auf(!) setzen kann, wird nicht hingesetzt. Weder im Kinderwagen, noch in dem Hochstuhl, noch in einer Wippe. Ein Kind, das nicht selbstständig, ohne Hilfe laufen kann, wird nicht (an den Händen-) laufen gelassen. Ein Kind, was nicht auf die Rutsche klettern und sich selbst hinsetzten kann, wird nicht auf die Rutsche gesetzt. Und das gilt für alle Entwicklungsschritte. Jeder Entwicklungsschritt hat seinen Zauber und muss oder sollte nicht dadurch gestört werden, schon den nächsten „üben“ zu müssen.

 

„Aufmerksam, achtsam respektvoll mit den Kleinen umgehen, ihre Signale verstehen und darauf reagieren- das macht Kinder zufriedener…“ (Aus „Miteinander vertraut werden“ von E. Pikler/ A. Tardos u.a. 2013) und „Ehrgeiz und Eile sind nicht die rechten Methoden, um ein Kind gut aufwachsen zu lassen. Nur wenn es seine Bedürfnisse entfaltet, kann das Kind zu einer harmonischen Persönlichkeit heran reifen, nur wenn man es lässt, wird es weder unter noch überfordert.“(Aus „Friedliche Babys- zufriedene Mütter“ von Emmi Pikler). Diese Zitate fassen für mich gut zusammen, worum es in der Pikler Pädagogik grundsätzlich geht.

Doch auch in der Pikler Pädagogik gibt es Empfehlungen, Rückschlüsse oder Vermutungen, die ich als Hebamme nicht empfehlen würde oder bestätigen könnte. Darum empfehle ich allen Eltern, sich von den Gedanken und Ansätzen inspirieren zu lassen und in den eigenen Umgang mit Kindern zu übernehmen, was sich richtig und gut fühlt. Dogmatisch sollte auch hier nicht vorgegangen werden- viel mehr sollte auf das eigene (Bauch-) Gefühl geachtet werden.

Sehr überzeugend finde ich nach wie vor die Teile der Pädagogik über die körperliche Entwicklung der Kinder: „Das wichtigste habe ich bisher noch nicht erwähnt: nämlich, dass für einen gesunden Säugling seine eigenen Bewegungen, die Entwicklung dieser Bewegungen, jede Einzelheit der Entwicklung andauernde Freude bedeuten. Der Säugling – lässt man ihn in Frieden – erlernt das Drehen, sich Rollen, das Kriechen auf dem Bauch, auf allen vieren, das Stehen, Sitzen, gehen nicht mühevoll, unter Zwang, sondern aus eigenem Ansporn selbstständig, freudig, mit Stolz auf seine Leistung (wenn er auch zwischenrein manchmal zornig ist, dabei auch hin und wieder ungeduldig aufschreit).“ (Aus „Friedliche Babys – zufriedene Mütter“ Emmi Pikler 2011)

Sehr hilfreich empfinde ich die Erklärungen und Erläuterungen, was ein Kind braucht, um sich eigenständig zu entwickeln. Da gibt es klare Empfehlungen zur Spielumgebung, zum Spielzeug und auch zu Spielgeräten. Das bekannteste ist wahrscheinlich das Piklerdreieck, das in den letzten Jahren seinen Weg in viele Kinderzimmer gefunden hat. Wundervoll- denn es ist einfach ein tolles Spielgerät. Die Sprossen lassen sich von kleinen Entdeckern erklimmen, oben angekommen kann das auf-die-ander-Seite-Klettern (also das Umsetzen von Händen und Füßen und das Gleichgewicht) geübt werden. Ach und noch so viel mehr: wie mutig bin ich eigentlich? Und wie komme ich da wieder runter, wenn ich es alleine probieren darf? Es dient also nicht nur der motorischen Entwicklung sondern auch der Selbstwahrnehmung. Und auch sonst ist es ein super Ding: eine Decke darüber gelegt- zack ist es eine dunkle Höhle. Oder ein Supermarkt. Oder Hundehütte.Somit ist es ab dem Hochziehalter geeignet und da es so wundervoll vielseitig ist, spielen auch Kindergartenkinder noch gern damit.

 

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(Pssst: Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, der könnte sich überlegen, ob das nicht was wäre.  Wer mal luschern mag: die liebe Anna und ihr Team bauen in einer kleinen Werkstatt klappbare Dreiecke nach Pikler! Hier geht es zu ihrem Dawanda Shop)

Gerne schreibe ich in einem weiteren Artikel auch noch mal über die vorbereitete Spielumgebung und zeige Bilder von dem Dreieck und anderen Spielgeräten im Einsatz. (Ein weiteres Spielgerät, inspiriert von Pikler, habe ich hier schon einmal vorgestellt und über die Bewegungsentwicklung hier.)

Und nun freue ich mich natürlich von euch zu lesen! Hat so ein Dreieck auch bei euch schon Einzug gefunden? Hast du schon ein Buch von/über Emmi Pikler gelesen, welches du empfehlen kannst?

Kinder beschenken – am liebsten so, dass es für alle eine Freude ist. Spielzeug mit Herz. (Anzeige)

Schenken macht so viel Freude! Besonders Kinder zu beschenken –diese leuchtenden Kinderaugen! Hach, einfach zu schön. Das sind Momente, an die man sich unter Umständen noch lange erinnert.

Doch es kommt häufig zu Unverständnis oder sogar Missmut zwischen den Erwachsenen.

Die Eltern verstehen nicht, warum die Großeltern, die Tante oder Freundin ihre Vorstellungen, was für ihr Kind ein gutes Spielzeug ist, übergehen und stattdessen dieses oder jenes schenken. Und die Schenkenden wiederum sind traurig, weil sie sich so viel Mühe bei der Auswahl gegeben haben, aber das Geschenk nicht so richtig glücklich zu machen scheint.

Natürlich ist das nicht immer der Fall. Aber es kommt vor. Was hilft da? Bestimmt ist es gut, miteinander zu reden und dem Gegenüber zu sagen, was einem wichtig ist. Und das am besten, bevor das Geschenk gekauft und übergeben ist. Denn letztlich wollen doch alle Beteiligten das Gleiche: strahlende Kinderaugen und Freude über das wertvolle und von Herzen kommende Geschenk.

Ich habe hier mal einen möglichen Brief an Großeltern geschrieben, um ihnen ganz liebevoll zu erklären, worauf es uns ankommt. Vielleicht ist das auch eine Idee für dich? Lass dich gerne von meinem Brief inspirieren und ändere ihn nach euren und den Wünschen eurer Kinder entsprechend um oder leite ihn mit einer persönlichen Notiz weiter!  ;-)

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Liebe Großeltern,

wir freuen uns so sehr, dass ihr unseren Kindern eine Freude machen wollt und euch so viele Gedanken macht, was ihr ihnen schenken könnt. Vielen Dank dafür!

Wir haben uns auch einige Gedanken gemacht, was für sie wertvolle Geschenke sein könnten. Uns ist es wichtig, dass die Kinder sich mit Dingen umgeben, die ihnen gut tun, die sie fördern, den Sinnen schmeicheln und ihnen Freude bereiten.

Im Laufe der Zeit haben wir gemerkt, dass es Spielsachen gibt, die genau das Gegenteil bewirken. Spielsachen, die viel zu laut, zu wild und aufwühlend sind. Spielsachen, die leicht kaputt gehen oder einfach auch nicht zu der Entwicklungsstufe der Kinder gepasst haben. Diese Spielsachen machen weder den Kindern noch uns Freude. Und deshalb schreiben wir euch diesen Brief. Denn wir wissen, dass ihr das auch nicht möchtet.

Dieses Jahr wünschen wir uns für die Kinder Spielzeug, das uns alle glücklich macht. Natürlich werden auch die Herzenswünsche der Kinder gehört und (teilweise) erfüllt, doch wir würden uns freuen, wenn ihr auch etwas für sie aussuchen würdet. Und damit ihr eine Orientierung habt, welches Spielzeug für uns alle wertvoll ist und uns glücklich macht, haben wir euch hier eine Liste angehängt, die ihr gerne in eure Geschenkauswahl mit einbinden könnt.

  • Das Spielzeug besteht aus gesundheitlich unbedenklichen Materialien – immer auf der sicheren Seite ist man da mit Naturmaterialien wie zum Beispiel Holz, Baumwolle, Wolle.
  • Es ist der Entwicklung entsprechend – meistens geben die Hersteller Auskunft darüber, ab welchem Alter das Spielzeug geeignet ist – oder noch besser, in dem Geschäft oder Onlineshop kann darüber beraten werden. Bitte nehmt diese Empfehlungen ernst – unsere Kinder völlig überfordert zu erleben, weil sie das Spiel noch nicht begreifen können, ist keine schöne Erfahrung.
  • Idealerweise ist das Spielzeug langlebig. Es sollte möglichst robust sein, sodass wir uns keine Sorgen machen müssen, dass es gleich kaputt geht. Und es sollte so beschaffen sein, dass man es im Fall der Fälle wieder reparieren kann.
  • Das Spielzeug überreizt nicht die empfindlichen Sinne der Kinder. Es sollte also nicht laut, wild oder hektisch sein. Idealerweise braucht es keine Batterie und macht keine elektronischen Geräusche.

Wir sind schon sehr gespannt, was ihr für unsere Kinder aussucht und freuen uns mit euch über die leuchtenden Kinderaugen.

Ein kleiner Tipp am Ende: Falls ihr in Ruhe zuhause am Computer etwas auswählen möchtet, schaut doch zum Beispiel mal bei dem Onlineshop Carelino vorbei! Dort gibt es wunderschöne Sachen. Ganz egal, wo und was ihr aussucht – wir sind sicher, dass ihr es mit viel Liebe getn habt und das ist es letztlich, worauf es ankommt!

Wir freuen uns auf euren Besuch, herzliche Grüße von uns!

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Natürlich stehen die Großeltern hier nur als Beispiel. Und natürlich muss es auch kein Brief sein. Wichtig ist es, ins Gespräch zu kommen. Damit das Schenken allen Freude macht.

(Falls du noch mehr über guts Spielzeug lesen magst, ich hatt hier schon einmal darüber geschrieben.)

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Gewinnspiel – beendet –

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Ich freue mich sehr, dass ich zusammen mit Carelino einen Gutschein im Wert von 100 Euro an euch verlosen darf. Für den Gutschein darf sich die Gewinnerin frei etwas in dem Onlineshop Carelino auswählen.

Ein Los erhältst du, wenn du hier einen Kommentar hinterlässt, in dem du erzählst, was du dir aus dem Shop aussuchen würdest.

Ein weiteres, zusätzliches Los, erhältst du, wenn du auf meinem Instagram Profil  (@hebammezauberschoen) unter dem Gewinnspiel-Bild kommentierst, was du dir aussuchen würdest und 2-3 Freunde verlinkst und @Carelino.spielzeugmitherz folgst.

Die Teilnahme ist bis Samstag 19.11.2016 um 24.00Uhr möglich. Schau am 20. November noch einmal hier vorbei: denn dann geben wir hier im Kommentarbereich bekannt, wer den Gutschein gewonnen hat. Die Gewinnerin hat dann 10 Tage Zeit sich zu melden, wenn sie dies nicht tut, verfällt der Gewinn. Teilnehmer müssen volljährig sein und eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Viel Glück!

„Sie fragt sich wie es gelaufen wär‘- Ohne Kinder“- eine Kolumne übers Träumen

„Sie fragt sich wie es gelaufen wär‘
Ohne Kinder
Selber laufen lernen
Aber ihr Tag lässt keine Pause zu
Sie will träumen, macht die Augen zu“

Singt Max Giesinger.

Und als ich den Song zum ersten Mal höre, finde ich mich wieder. Und diese Frage, die sich immer mal wieder in meine Gedanken schleicht: „Sie fragt sich wie es gelaufen wär´ ohne Kinder.“

Wie wäre es gelaufen, wenn ich nicht mit 26 Jahren Mutter geworden wäre? Wie sähe mein Leben, mein Alltag und meine Ehe heute aus, wenn diese wundervollen Kinder nicht in mein Leben gekommen wären?

Und manchmal schwingt der Wunsch nach ein bisschen Freiheit, die Sehnsucht nach dem alten Leben mit. Denn mein Leben hat sich durch die neue Rolle der Mutter sehr verändert. Mein Alltag. Meine Ehe. Meine Freundschaften. Alles anders. Ganz neue Dimensionen von Glück und unendlicher Liebe aber auch Schwere und Sehnsucht sind Teil dieses Lebens.

An manchen Tagen würde ich gerne tauschen mit meinen Freundinnen, die keine Kinder haben, die ungebunden sind. Die, die in Ruhe ihren heißen Kaffee trinken können. Die, die Gedanken zu Ende denken können und die, die während des Frühstücks einfach am Tisch sitzen können und träumen.

Und während ich diese Zeilen hier aufschreibe kommen mir Bilder in den Kopf. Von meinem 3  Jährigen gestern. Wie sehr er es geliebt hat den Schnee im Wald zu erleben. Wie er sich im Schnee gerollt hat. Pure Freude. Echte Freude. Wie nur Kinder sie erleben. Und ich dachte: „Das Glück, das hier so greifbar ist – jetzt in diesem Moment –  ist nur durch dieses Kind greifbar.“.

Und das Bild, wie mein kleiner 7 Monate alter Junge heute Morgen aufwacht ist und sich zu mir rollte, noch gar nicht richtig wach – mit einem großes Lächeln im Gesicht. Seine Hände nach mir ausstreckend- um mir dann in die Nase zu kneifen. Quitschend. Glücklich.

Es ist nicht schwarz und nicht weiß. Es ist alles dazwischen. Mal das ganz große Glück. Und mal auch einfach große Last und Schwere. Das Muttersein. Für mich. Und für viele Mütter mit denen ich darüber gesprochen habe. Wichtig finde ich, dass wir es aussprechen dürfen. Und das dürfen wir- es gibt Tage, da träumen wir uns weg. Weit weg von unseren Kindern und Familien. Und das ist okay. Weil das das Leben ist.

„Und wenn sie tanzt
Ist sie wo anders
Für den Moment
Dort wo sie will
Und wenn sie tantzt
Ist sie wer anders
Lässt alles los“

Wichtig ist, dass wir tanzen können. Um zu träumen. Wie Max Giesinger singt. Ich tanze nicht aber ich habe meine „Mamapausen“ wo ich das Mamasein zumindest ein Stückchen ablegen kann. Für mich ist das sehr wichtig. Diese Pausen um Luft zu holen, neue Kraft zu tanken. Und ich wünsche diese Momente jeder Mutter. Ganz egal, ob es das Tanzen ist, Yoga oder gedankenverloren im Café sitzen.

Denn es ist wirklich so: die Freiheit sich weg zu träumen bringt uns wieder näher zu unseren Kindern. Das kurze Schnuppern von Freiheit erweckt bei mir immer die Sehnsucht nach meiner Familie. Ich glaube, dass das richtige Maß an Nähe und Abstand, das richtige Maß an Verpflichtung und Pause davon, der Schlüssel sind.

Und ich glaube, dass es uns viel Kraft gibt, diese kleinen und großen Glücksmomente mit und durch unsere Kinder fest zu halten. In Wort, Bild und ganz fest im Herzen.Denn sie sind es, die uns auch durch schwierige Phasen tragen können.

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Über ein anderen Songtext und den Mama-Gefühlen hatte ich hier schon einmal geschrieben…

Wie geht es dir? Träumst du dich auch manchmal weg? Und hast du auch manchmal die Möglichkeit eine „Mamapause“ zu machen?  Wie gestaltest du diese Zeit?

Gutes Spielzeug für Babys und Kleinkinder (Anzeige)

Gutes Spielzeug für die Kleinsten ist sehr wichtig.  Denn mit den Spielsachen, ganz egal, ob es Spielzeug oder Haushaltsgegenstände sind, lernen die kleinen Kinder die Welt kennen. Spielsachen sind Teil der Welt, die sie wahrnehmen und in der sie zum ersten Mal selbst tätig werden. Es sind oft die ersten Gegenstände, die sie in ihrem Leben in den Händen halten. Und durch das, was sie in den Händen halten, ansehen und anhören, wird beeinflusst, wie sie die Welt kennen lernen. Sie können die Welt als freundlichen, harmonischen und freudvollen Ort oder aber euch als hektischen, überfordernden und überreizenden Ort kennen lernen.

Wir Eltern können unseren Kindern also mit einer bewussten Auswahl des Spielzeuges so viel Gutes mit auf den Weg geben. Wir können diesen Bereich ihres Erlebens gestalten – und das sollten wir. Weil es nicht egal ist, wie wir die Welt und uns selbst kennenlernen.

Ungeeignetes Spielzeug zu erkennen ist gar nicht schwer

Leider gibt es einiges an Spielzeug zu kaufen, das für Kleinkinder ungeeignet ist. Die größten Nachteile und Gefahren  von ungeeignetem Spielzeug für die Entwicklung und Gesundheit der Kinder sind folgende:

  • Das Spielzeug selbst oder das Material könnte gesundheitsschädlich sein. Das ist zum Beispiel bei Plastikspielzeug immer wieder der Fall, da in dem Plastik Stoffe enthalten sind, die Krankheiten hervorrufen können. Immer wieder werden solche Fälle bekannt. Und das, obwohl noch nicht einmal alle Stoffe, die darin enthalten sind, und deren Wirkung auf die Gesundheit bekannt sind.
  • Das Spielzeug führt zu einer Überreizung der Sinne. Dinge, die elektronische Geräusche von sich geben, sich elektronisch bewegen oder blinken oder leuchten, können von den Kindern nicht begriffen werden. Sie ziehen die gesamte kindliche Aufmerksamkeit auf sich – und das Kind ist nicht in der Lage, sich vor diesen Eindrücken zu schützen und wird davon überreizt.
  • Das Spielzeug führt zu Frustrationen beim Kind oder hemmt das selbstständige Spiel. Dies kann zum Beispiel dann passieren, wenn das Spielzeug nicht entwicklungsgerecht ist oder wenn das Kind auf Hilfe von Erwachsenen angewiesen ist.

Gutes Spielzeug zu erkennen ist ganz leicht

Um diese  Gefahren zu umgehen, sollte auf folgende Kriterien bei der Wahl des Spielzeuges geachtet werden:

  • Es besteht aus gesundheitlich unbedenklichen Materialien (alle Naturmaterialien: Holz, Kork, Baumwolle, Wolle, Körner und Kerne (als Füllung))
  • Das Spielzeug braucht keine Batterien oder Strom.
  • Das Spielzeug passt zur Entwicklung des Kindes. Erste Einschätzung liefert die Angabe des Herstellers. Noch wichtiger ist aber die eigene Beobachtung der Eltern. Dabei darf das Kind von dem Spiel gefordert, nicht jedoch überfordert werden.

Dies sind die Minimalkriterien, auf die jedes Spielzeug überprüft werden kann. Zusammengefasst kann man sagen: „Gutes Spielzeug besteht aus Naturmaterialien, die gesundheitlich unbedenklich sind. Es braucht keine Batterien oder Strom und es passt zu der Entwicklung  des Kindes.“

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Eltern als Experten- weil es sich lohnt

Doch natürlich gibt es noch mehr Kriterien. Und es lohnt sich, sich damit einmal genauer auseinanderzusetzen. Denn es ist großartig, wenn wir Eltern zu Experten werden. Für unsere Kinder. Wir haben es für die nächsten Jahre in der  Hand, mit welchem Spielzeug sich unsere Kinder umgeben. Ich empfehle dazu unbedingt die Lektüre des E-Books „Die 7 Merkmale von richtig gutem Spielzeug“von Carelino. Es ist wunderbar übersichtlich und erläutert, auf welche 7 Merkmale man achten sollte. Es ist sehr anschaulich geschrieben und gibt eine gute Übersicht. Wer dies (wirklich nicht dicke) Buch gelesen hat, hat einige  Infos, die er zu dem Thema braucht. (Ganz nebenbei erwähnt sei noch, dass das E-Book kostenlos ist, ihr braucht euch nur auf der Seite für den Newsletter anmelden!)

Carelino-Spielzeug mit Herz ist ein Onlineshop, den ich vor kurzem entdeckt habe. Und ich musste sofort an meine Freundin Judith denken. Unsere Söhne sind ähnlich alt und als sie einmal bei uns zu Besuch waren, staunte sie und fragte mich, wo ich nur all die schönen Holzspielzeuge gefunden hätte. Und dann sagte sie: „Ach, hätte ich dich schon früher getroffen, dann würden in unserem Kinderzimmer nicht so viele Sachen herumfliegen, die ich eigentlich gar nicht haben möchte. Ich habe einfach nicht gewusst, wo ich solch schöne Sachen finden kann. Außerdem weiß ich auch immer nicht, ob das schon das Richtige für das Alter ist oder ob er dazu noch zu klein ist. Und um ewig im Internet herumzusuchen habe ich auch keine Zeit.“. Carelino löst die Probleme, die Judith beschreibt. Denn hinter dem Namen stecken Menschen, die sich wünschen, dass möglichst viele Kinder gutes Spielzeug haben. Sie wissen, dass das für Eltern im Dschungel des Spielzeug-Angebots nicht immer einfach ist. Bei Carelino gibt es Spielzeug nach Alter sortiert und es ist sicher alles aus unbedenklichen Materialien. Aber noch nicht genug des Guten – alles, was dort verkauft wird, wird unter fairen Bedingungen in Europa hergestellt. Das Spielzeug macht also nicht nur Kinder und Eltern glücklich, sondern ist auch noch richtig gut für die Welt.

Als unser erstes Päckchen von Carelino kam, habe ich mich so gefreut – nicht nur über den Inhalt, sondern auch über das Drumherum. Beim Auspacken habe ich nicht mit zig Plastikverpackungen kämpfen müssen – es war alles wunderbar liebevoll in Papier und Pappe eingepackt.

Um es zusammenzufassen- bei Carelino passt einfach alles zusammen. Die Menschen, die dahinter stecken, der Service, den sie bieten (auf der Seite finden sich ganz interessante Artikel rund um das Thema Spielen), das wunderbare Spielzeug zu fairen Preisen und die Verpackung. Für mich wahrlich rundum ein „Wohlfühleinkauf“ ohne Stress und ohne Risiko. Herrlich.

Hier entlang  geht es direkt zu Carelino.

Was beschäftigt dich zu dem Thema Spielen/Spielzeug?  Welche Fragen fallen dir dazu ein? Ich werde noch weitere Artikel dieser Kategorie mit Unterstützung von Carelino schreiben und freue mich auf eure Anregungen!